Wir machen Sie „Klimafit“

fesa und ifpro entwickeln mit Klimaforschern VHS-Kurs über die regionalen Folgen des Klimawandels

Die regionalen Bildungsträger ifpro und fesa e.V. werden gemeinsam mit dem WWF Deutschland und der Helmholtz-Klimainitiative REKLIM einen Fortbildungskurs zum Thema Klimawandel entwickeln und im Wintersemester 2017/2018 an Volkshochschulen in der Region durchführen. Gefördert wird dieses Vorhaben namens „Klimafit“ durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus-Tschira-Stiftung.

Das klimafit-Projektteam: v.l.n.r. Diana Sträuber (fesa e.V), Dr. Wulf Westermann (ifpro), Dr. Klaus Grosfeld (REKLM, AWI), Frank Phillips (fesa e.V.), Dr. Renate Treffeisen (REKLIM, AWI), Bettina Münch-Epple (WWF), Armin Bobsien (Klimaschutzmanager Stadt Emmendingen)

Das klimafit-Projektteam: v.l.n.r. Diana Sträuber (fesa e.V), Dr. Wulf Westermann (ifpro), Dr. Klaus Grosfeld (REKLM, AWI), Frank Phillips (fesa e.V.), Dr. Renate Treffeisen (REKLIM, AWI), Bettina Münch-Epple (WWF), Armin Bobsien (Klimaschutzmanager Stadt Emmendingen)

Das Projekt wird sich in verschiedene Phasen gliedern. „Zunächst werden die Kurse an sechs Volkshochschulen in Baden-Württemberg realisiert. Die daraus gewonnenen Erfahrungen fließen in die weitere Konzeption der Kursinhalte ein. Ziel des Projektes ist es, die Fortbildungen schlussendlich bundesweit anzubieten und in den Kommunen als festen Bestandteil zu etablieren “, so Bettina Münch-Epple, Leiterin des Bildungsbereiches des WWF Deutschland. Die für diese Phase der Prototypentwicklung ausgewählten Standorte in Südwestdeutschland werden sein: Bad Säckingen, Emmendingen, Offenburg, Bühl, Heidelberg und Stuttgart.

Klimawandel ist ein globales Problem mit ganz konkreten regionalen Folgen. Am Oberrhein etwa häufen sich die Wetterextreme: Heftige Gewitter, Starkregen und lange Hitzephasen richten Schäden in Millionenhöhe an. Für viele Menschen wird der Klimawandel deshalb zum relevanten Thema: im Privatleben, wenn es zum Beispiel um die Auswahl eines Baugrundstückes geht, ebenso wie im Beruf.

„Klimafit“ richtet sich an Menschen, die mithelfen möchten

„Unser Fortbildungskurs „Klimafit“ richtet sich an Menschen, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Dazu zählen etwa Architekten, Energieberater, Grünflächenplaner, Handwerker, Heizungsbauer und ehrenamtliche Gemeinde- oder Stadträte“, sagt Dr. Renate Treffeisen, Leiterin des Klimabüros am Alfred-Wegener-Institut.

Neben Berufsgruppen, die von den regionalen Folgen des Klimawandels besonders betroffen sind, spricht der Kurs alle interessierten und engagierten BürgerInnen an, die ihre Kenntnisse zum Klimawandel vertiefen wollen. Armin Bobsien, Mitinitiator des Pilotprojekts an der  Volkshochschule Nördlicher Breisgau und Klimaschutzmanager der Stadt Emmendingen, meint: “ Der Umbau der Stadt Emmendingen zur klimaneutralen Kommune braucht nicht nur einen, sondern 27.512 KlimaschutzmanagerInnen, also alle BürgerInnen der Stadt.“

Abwechslungsreiche Wissensvermittlung

„In diesem Projekt sind Expertisen aus unterschiedlichen Bereichen zusammengekommen, um mit einem neuen Fort- und Weiterbildungsformat in der Erwachsenenbildung eine bisher vorhandene Lücke zu schließen“, ergänzt Dr. Klaus Grosfeld, Geschäftsführer des REKLIM Forschungs-verbundes.

Die beiden Moderatoren Frank Philipps (fesa e.V.) und Dr. Wulf Westermann (ifpro) werden mit ihrem Wissen über die regionalspezifischen Bedingungen durch die verschiedenen Lerninhalte führen – von Vorträgen der WissenschaftlerInnen und anderen regionalen KompetenzträgerInnen bis hin zu interaktiven Videos und Live-Schaltungen zu anderen Standorten. Digitales Lernen wird dabei mit Präsenzveranstaltungen gekoppelt: So kommen die besten Fachleute für den Klimawandel auf globaler wie lokaler Ebene mit den Menschen vor Ort in einen Dialog. „Nach der Teilnahme an den VHS-Kursen haben die TeilnehmerInnen die Zusammenhänge des globalen Klimawandels verstanden, ebenso wie die Verhältnisse in ihrer Region. Sie sind über die Folgen des Klimawandels und mögliche Anpassungsmaßnahmen in ihrem Wohn- und Arbeitsbereich informiert und können so als ehrenamtliche Multiplikatoren das erworbene Wissen im privaten wie beruflichen Umfeld weitergeben“, so Dr. Wulf Westermann vom Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro).

Bei Fragen zu den Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an:

Frank Philipps philipps(at)fesa.de oder Dr. Wulf Westermann westermann(at)ifpro.de

Beteiligte Institutionen: WWF-Deutschland, Forschungsverbund REKLIM, Klaus-Tschira-StiftungFortbildungsnetzwerk Klimawandel & Klimaanpassung.
Projektförderung: Robert Bosch Stiftung

 

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