Klimawandel und Klimafolgen verstehen und Zukunft mitgestalten

Auftaktveranstaltung: 23.11.2016 in der VHS Emmendingen um 18.30 Uhr, Raum 205

Weitere Veranstaltungstermine: 07.12.2016; 11.01.2017; 25.01.2017; 01.02.2017

Anmeldung erbeten: VHS-Emmendingen unter www.vhs-em.de bzw. Tel. 07641 9225-0

In einem neuartigen Lernformat (Blended Learning) werden in 5 Veranstaltungsterminen wissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels, die Folgen für Natur und Gesellschaft insbesondere am Oberrhein und Beteiligungsmöglichkeiten am Klimaschutz und Klimaanpassung vorgestellt. Der Kurs umfasst:

  • 5 Kursmodule aufbereitet und moderiert durch regionale Kompetenzträger.
  • Nutzung von Lernvideos erstellt von WWF und dem DKK, in denen führende deutsche Klimaforscher den Stand der Klimaforschung einfach und verständlich erläutern.
  • Online-Live Zuschaltung von Klimawissenschaftlern zur Beantwortung von Fragen.
  • Präsenz von Klimawissenschaftlern aus der Region, welche die globalen Fragestellungen am Beispiel der Region Oberrhein erläutern.

 

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Leitung und Koordination: Armin Bobsien, Klimaschutzmanager Stadt Emmendingen; Dr. Wulf Westermann, ifpro; Diana Sträuber, fesa e.V., Tina Harms WWF Deutschland, Dr. Michael Lüken Deutsches Klimakonsortium

Dieses neue bundesweit einzigartiges Kurs- und Lernangebot wurde in Kooperation mit dem Deutschen Klima Konsortium (DKK) und dem World Wildlife Fund (WWF) sowie regionalen Bildungsträgern ifpro und fesa e.V. entwickelt. Die Teilnehmer (max. 20) erhalten ein Teilnahmezertifikat, das Sie als ehrenamtlicher Multiplikator im Klimaschutz qualifiziert.

Zielgruppen – An wen richtet sich dieser Kurs?

  • Entscheidungsträger – z.B. ehrenamtliche Gemeinde-/Stadt-/Kreisräte, die immer öfter Ent-scheidungen treffen müssen hinsichtlich der klimafreundlichen Transformation unserer Städte und Gemeinden und mit Bezug auf neue Herausforderungen im Bereich Klimaanpassung.
    Sichern Sie sich Entscheidungskompetenz, indem Sie sich die wichtigsten Informationen zum Klimawandel, Klimafolgen und deren Bedeutung für die klimaneutrale Transformation nicht aus der Zeitung zusammensuchen müssen sondern direkt von Klimawissenschaftlern die Zusammenhänge aktuell erklären lassen.
  • Gestalter – z.B. Städteplaner, Architekten, Energieberater, Heizungsbauer, Handwerker, Grünflächenplaner – Sie alle arbeiten in Berufsbildern, welche die klimaneutrale Zukunft unserer Städte und Gemeinden mitgestalten sollen.
    Sichern Sie sich Gestaltungskompetenz, in dem sich über die klimarelevanten Aspekte ihrer Arbeit informieren und so in der Lage sind dieses Wissen an die Kunden gezielt weiterzugeben. Beispiel Sommerlicher Wärmeschutz: Lernen Sie kennen, wie sich anhand der Klimamodelle das Regionalklima am Südlichen Oberrhein verändert und wie neue Anforderungen der Klimaanpassung sich auf die Gestaltung von Gebäuden, Grünflächen oder in der Siedlungsentwicklung auswirken.
  • Betroffene – z.B. Wasser- und Energiewirtschaftler, Landwirtschaft und Waldbau, Gesundheitswesen, Versicherungsmakler etc.) – es gibt immer mehr Berufszweige, die von den Folgen der Klimaauswirkung am Oberrhein bereits heute betroffen sind. Lernen Sie Ihr Risiko abzuschätzen um die richtigen zukunftssicheren (Investitions-) Entscheidungen treffen zu können.
  • Entwickeln sie zielgerichtet Ihre Handlungskompetenz, um aus Gründen der privaten oder betrieb-lichen Zukunftsvorsorge zukünftige Entwicklungen durch den Klimawandel in unserer Region rechtzeitig antizipieren zu können. Lernen Sie kennen, wie zukünftig Extremwetterereignisse, saisonale Temperaturänderungen oder Veränderungen im Niederschlagsregime die Landschaft am Oberrhein verändern werden und was Sie persönlich tun können, um dieses Risiko zu minimieren.
  • Aktivisten – z.B. Mitglieder in Klimaschutzvereinen, Umwelt- und Naturschutzverbände, Heimatschützer, Vorstände Bürgerenergiegenossenschaften, Ehrenamtliche im Zivil- und Katastrophenschutz
    Stärken Sie Ihre Partizipationskompetenz in kommunalen politischen Prozessen, indem Sie sich über die Folgen der Klimaerwärmung für die Region informieren und sich das notwendige Fachwissen aneignen, um mit Rahmen kommunaler Entscheidungsprozesse als Energiewende-/Klimawende-akteuer wahrgenommen zu werden.

Hintergrund – Um was geht es bei dieser Fortbildung?

Der Klimaschutz und die Energiewende wird in vielen Kommunen und Gemeinden der Region immer noch nur halbherzig betrieben. Bei vielen Akteuren, darin eingeschlossen vielen Entscheidungs-trägern, fehlt es an einfachem Zusammenhangswissen zwischen Klimaschutz, den zu erwartenden Klimafolgen am Oberrhein und dem Wissen, das notwendig ist um die Energie- und Klimawende in den Gemeinden und Städten der Region im Sinne einer breitenwirksamen Gemeinschaftsaufgabe voranzubringen.
Gleichzeitig ist die Region Oberrhein eine der am stärksten von der Klimaerwärmung betroffenen.

Anmeldung:

online bei der VHS-Emmendingen
bzw. Tel. 07641 9225-0

Zeit:

5 Kursmodule zwischen 13. November 2016 und 01. Februar 2017

Kosten:

kostenlos

Ort:

VHS-Emmendingen
Am Gaswerk 3, 79312 Emmendingen
Raum 205

Leitung und Kooperation:

Armin Bobsien, Klimaschutzmanager Stadt Emmendingen;
Dr. Wulf Westermann, ifpro;
Diana Sträuber, fesa e.V.,
Tina Harms WWF Deutschland;
Dr. Michael Lüken Deutsches Klimakonsortium

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