Mitte September ging die KEM-Fortbildung mit dem zehnten Wochenende weiter. Diesmal stand ein verlängertes Wochenende mit spannendem Programm in Freiburg bevor.
Als Praktikantin von ifpro durfte ich an meinem ersten KEM-Wochenende teilnehmen und hier sind meine Eindrücke.
Donnerstag: Auftakt in Vauban
Den perfekten Einstieg in das Wochenende gab es am Donnerstagnachmittag bei Sonnenschein und einem freudigen Wiedersehen aller Teilnehmer:innen. Eine Referentin von Future Lab Freiburg berichtete uns bei einem Spaziergang, warum Vauban als Vorbildstadtteil gilt. Zu sehen waren unter anderem die Quartiersentwicklung, nachhaltige Mobilitätskonzepte und Passivhaus-Standards. Den Abend haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen im „Süden“ ausklingen lassen.
Freitag: Energiemanagement, soziale Gerechtigkeit und Bürgerbeteiligung
Begonnen hat der Freitag mit einem interessanten Vortrag über kommunales Energiemanagement durch die Energieagentur Regio Freiburg. Anschließend gab es einen Vortrag eines Referenten von fesa e.V. zum Thema Klimaschutz und Sozialpolitik, bevor wir selbst aktiv wurden und über die Prinzipien sozial vorausschauender Klimapolitik nachdenken konnten.
Nach der Mittagspause, welche alle in der Sonne verbracht haben, ging es in den zweiten Teil des Tages mit einem Vortrag über die Energiewende in Bürger:innenhand durch die Bürgerwerke e.V. Heidelberg. Hier wurde spürbar, was unterschiedliche Rechtsformen für Bürgerfinanzierung bedeuten und wie wichtig Bürgerbeteiligung ist.
Samstag: Praxistest und Bildung für nachhaltige Entwicklung
Der letzte Tag dieses Wochenendes wurde deutlich aktiver für die Teilnehmer:innen. Der Tag startete mit einem Rollenspiel aus dem kommunalen Alltag. Die Teilnehmer:innen bekamen die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und eine Situation aus dem Berufsalltag nachzustellen, um Argumentationsmuster live zu erproben.
Den Abschluss des Wochenendes bildete die Einführung in die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Anschluss an den Vortrag hatten alle die Möglichkeit, sich direkt mit Praxisanwendungen, wie einem Solarauto oder dem Bündeln von Sonnenstrahlen zur Gestaltung von Holztafeln, selbst auszuprobieren.
Mein Fazit
Das zehnte KEM-Wochenende hat gezeigt, dass Klimaschutz längst keine reine Technik- oder Theoriefrage mehr ist. Es braucht gelungene Kommunikation, soziales Fingerspitzengefühl und Einbindung, der Menschen vor Ort. Ich nehme viele neue Eindrücke mit aus dem Wochenende und freue mich auf das nächste KEM-Wochenende.
