Im April standen bei ifpro zahlreiche Veranstaltungen rund um Klimaanpassung und Klimaschutz auf dem Programm. Von der KlimAzubi-Fortbildung für Auszubildende über KEM-Wochenenden bis hin zu Schulungen für kommunale Mitarbeitende – die Formate zeigten einmal mehr, wie vielfältig Qualifizierung im Bereich Klimawandel sein kann.
KlimAzubi Kurstag 9 in Singen
Im Rahmen der Fortbildung KlimAzubi – einem Programm zur kommunalen Klimaanpassung für Auszubildende – fand im April der 9. Kurstag in Singen statt. Im Mittelpunkt standen die Themen grüne Infrastrukturen und Biodiversität. Die Teilnehmenden erarbeiteten sich die Inhalte in verschiedenen interaktiven Formaten, etwa durch die Gestaltung von Plakaten oder die Planung eines klimaangepassten Schulhofs beziehungsweise öffentlichen Platzes. Zudem erhielten sie einen praxisnahen Einblick in die Baumschutzsatzung der Stadt Singen.
Am Nachmittag ging es bei einer Exkursion mit dem Leiter des Kreisforstamtes Konstanz in den Wald. Dort wurde anschaulich vermittelt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Wälder hat und welche Anpassungsstrategien möglich sind.
KEM-Wochenenden: Projektmanagement und Klimaschutz in der Praxis
Im April fanden außerdem zwei Kurswochenenden unserer Weiterbildung Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement (KEM) statt. Beim dritten von insgesamt 13 Wochenenden, das online durchgeführt wurde, stand das Projektmanagement im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in grundlegende Methoden und Tools und konnten diese direkt in Gruppenarbeiten anwenden. Diese Inhalte bilden eine wichtige Grundlage für die eigenen Projektarbeiten, die im weiteren Verlauf der Weiterbildung zu Klimaschutzthemen entwickelt werden.
Beim vierten Wochenende in Freiburg lag der Fokus auf integrierten Klimaschutzkonzepten und deren Umsetzung in Kommunen. Fachliche Inputs aus der Praxis – unter anderem Einblicke in die Arbeit einer kommunalen Klimaschutzmanagerin – zeigten, wie Klimaschutzstrategien vor Ort entwickelt und umgesetzt werden können. Das Präsenzformat bot zudem viel Raum für Diskussionen, Austausch und die Weiterentwicklung der eigenen Projektideen.
Klimaschutzseminar für Mitarbeitende der Stadt Freiburg
In dem halbtägigen Seminar „Klimaschutz mit Wirkung – Was wir in Freiburg bewegen (können)” erhielten Mitarbeitende der Stadt Freiburg einen kompakten Überblick über zentrale Fragen rund um Klimawandel und kommunalen Klimaschutz.
Neben den wissenschaftlichen Grundlagen – etwa zu Ursachen, aktuellem Stand und Folgen des Klimawandels – wurden vom Klimaschutzmanagement der Stadt Freiburg auch kommunale Handlungsmöglichkeiten sowie aktuelle Klimaschutzmaßnahmen vorgestellt. Interaktive Elemente wie Umfragen und Diskussionen ermöglichten einen aktiven Austausch. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmenden Impulse, wie sie sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag zum Klimaschutz beitragen können.
LUBW-Schulung: Bestandsaufnahme und Klimawirkungsanalyse
Im April fand zudem die dritte Schulung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erstellung von Klimaanpassungskonzepten nach KlimaG BW“ statt, die Kommunen bei der Entwicklung ihrer Klimaanpassungsstrategien unterstützt. Im Mittelpunkt standen die Themen Bestandsaufnahme und Klimawirkungsanalyse als wichtige Bausteine der Konzepterstellung.
Die Veranstaltung vermittelte methodische Grundlagen zur systematischen Erfassung bestehender Planungen und Daten sowie zur Analyse klimabedingter Risiken wie Hitze, Trockenheit oder Starkregen. Anhand von Praxisbeispielen wurden konkrete Herangehensweisen vorgestellt. In Arbeitskreisen diskutierten die Teilnehmenden anschließend, wie diese Schritte in der eigenen Verwaltung umgesetzt werden können.
