An einem sonnigen Aprilwochenende startete die KEM-Fortbildung in eine weitere Runde. Klimaschutz auf kommunaler bzw. städtischer Ebene, Akteursbeteiligung und Energiekarawane waren zentrale Themen, die dieses Wochenende behandelt wurden.
Ich hatte die Möglichkeit, als Praktikantin von ifpro dabei zu sein – hier sind meine Eindrücke:
1. Tag – Klimaschutz in Riegel und Freiburg
Nach einem freudigen Wiedersehen der Teilnehmenden ging es direkt mit dem ersten Input los: Die Klimaschutzmanagerin von Riegel am Kaiserstuhl berichtete über ihre Arbeit. Besonders interessant waren ihre Einblicke, wie Klimaschutz in einer kleinen Kommune gelingt, die schon heute von zunehmender Hitze betroffen ist. Auch ihre Erfahrungen bei der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts waren sehr bereichernd.
Mit viel Erfahrung konnte auch die nächste Referentin dienen. Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Freiburg hat nicht nur mehr als 30 Jahre in der Verwaltung der südlichsten Großstadt Deutschlands gearbeitet, sondern wirkt auch seit mehreren Jahren im Umweltschutzamt der Stadt und konnte dementsprechend viel berichten.
Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Flammkuchenessen ausklingen.

2. Tag – Akteursbeteiligung und Energiekarawane
Am folgenden Tag starteten wir in den zweiten Teil dieses KEM-Wochenendes. Zuerst erzählte eine Referentin der Energieagentur Regio Freiburg über ihre Erfahrungen mit Akteursbeteiligung. Anschließend wurden wir selbst aktiv. Wir erstellten in kleinen Gruppen Beteiligungsformate, die wir danach in großer Runde vorstellten. Wir lernten außerdem, wie wir bei der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts eine Akteursbeteiligung planen und durchführen können, und machten verschiedene Moderationsübungen.
Nach der Mittagspause, im Schatten der Weiden an der Dreisam, ging es weiter. Ein Referent von fesa e.V. erzählte von der Energiekarawane – einer Kampagne, die Hausbesitzende zur energetischen Sanierung berät. Außerdem ließ er uns an seiner langjährigen Erfahrung im Klimaschutz teilhaben und beantwortete unsere Fragen.
Ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Fortbildung teilnehmen durfte und nicht nur viel gelernt habe, sondern auch mit den Teilnehmenden ins Gespräch gekommen bin. Ich freue mich schon darauf, in zwei Wochen beim nächsten KEM-Wochenende dabei zu sein!
